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Der “Upper Franconia Innovation Summit 2021“ (#ufis21) ist mit dem Ziel angetreten, die oberfränkischen Innovationsakteure enger zu vernetzen und bundesweit die Innovationskraft der Region zu präsentieren. Am 6. Mai präsentierten mehr als 60 StartUps, private und Hochschulinitiativen sowie Innovationszentren aus Oberfranken ihre innovativsten Ideen und Produkte auf einer virtuellen Messe.

Die mehr als 500 Teilnehmer des #ufis21 konnten sich im Charme eines Computerspiel der 80er Jahre frei bewegen und in sieben Messehallen die mehr als 60 Aussteller mit ihren jeweiligen Innovationen besuchen. “Wir wollten mit dem UFIS so nah wie möglich an das Erlebnis einer physischen Messe herankommen und das ist uns - nach allem, was wir hören - auch gelungen.", erklärte Paul Redezky (Emergo Entertainment), der gemeinsam mit mehreren Spieleentwicklern das Messegelände entworfen und umgesetzt hat. Die Begeisterung der Besucher zeigte, dass diese den experimentellen Ansatz einer virtuellen Messe in beeindruckender Art und Weise angenommen haben.

machbar – das ist nicht nur ein Slogan, sondern auch der Name für den Makerspace, der als eine der ersten Initiativen des FADZ in Lichtenfels bald allen Bürgern aus der Region offenstehen wird. Zum ersten Mal präsentierte sich das machbar öffentlich auf dem UFIS-Messestand. Neben Infos zum Makerspace konnten die Besucher in die Webseite des FADZ „eintauchen“ oder im integrierten jitsi-Meeting-Raum mit den FADZ-Mitarbeitern in persönlichen Kontakt treten. Interessierten steht unsere Makerspace-Präsentation weiterhin hier zur Verfügung!

Das bunte Rahmenprogramm startete mittags im Livestream aus dem Studio der nirgend GmbH aus Bayreuth. Dr. Petra Behrmann von der Universität Bayreuth gab einen kurzen Einblick in die Vielfalt des oberfränkischen Innovations-Ökosystems. Dass Innovation nicht nur die Sache von Startups ist, sondern eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft, bekräftigte auch Keynotespeaker Dr. Winfried Felser aus Köln. Staatsministerin für Digitalisierung Dorothee Bär brachte es in ihrem Grußwort schließlich auf den Punkt: “Oberfranken hat nicht nur Zukunft, sondern kann auch Zukunft”. Auf drei Bühnen wurden anschließend Sessions der lokalen wie überregionalen Impulsgeber zu zahlreichen Innovationsthemen präsentiert.

Im Vorfeld des #ufis21 hatten Startups die Möglichkeit, sich um maßgeschneiderte Unterstützung im Rahmen des „Booster Awards“ zu bewerben. Vierzehn Innovationsteams aus Oberfranken haben im Vorfeld in einem zweiminütigen Bewerbungsvideo ihre Idee und Unterstützungsbedarf vorgestellt. Anders als bei traditionellen Preisverleihungen gab es beim abendlichen Booster-Award kein Treppchen, sondern für drei der Teams passgenaue Unterstützung aus der Wirtschaft. Das Gründerteam des Nachhaltigkeits-Kartenspiels Game of Rain sowie das Projekt Real Quest, eine App zur Stärkung des lokalen Handels, waren als Gewinner mit dabei. Gleich zwei Unterstützer fanden Interesse an dem Startup Woodvelo. Für die moderne und nachhaltige Interpretation von TukTuk und Piaggio Ape sind die Möglichmacher von der Robert Hofmann GmbH in Lichtenfels genau der richtige Industriepartner, um die ersten Prototypen und die Kleinserie zu realisieren. Brose und die Brose Ventures GmbH unterstützen mit dem eigenen eBike- Antriebssystem, einem breiten Lieferantennetzwerk sowie Beratung den Weg zum ersten Prototypen.

Das Organisations-Team freut sich über die durchweg positiven Rückmeldungen. „Es ist definitiv ein überregionales Interesse an Innovationen und Innovatoren aus Oberfranken zu erkennen.  Wir wollen nächstes Jahr an den Erfolg anknüpfen und schauen schon Richtung #UFIS22“, sagen die Organisatoren des Events geschlossen. So vielfältig das Angebot war, so vielfältig hat sich auch das zum größten Teil ehrenamtlich und in ihrer Freizeit agierende Organisations-Team zusammengestellt. Dank einiger Sponsoren konnte die Messe für Teilnehmer und Aussteller komplett kostenfrei stattfinden.

Wer es nicht zum UFIS21 geschafft hat findet auf www.ufis.network, auf Instagram, YouTube und LinkedIn noch einige Impressionen, Fotos und Mitschnitte des Events. Die Teilnahme am UFIS22 sollte schon mal im Kalender vorgemerkt werden.

 


Gruppenfoto mit einigen Teilnehmern auf dem virtuellen Messegelände

Logo und Website www.ufis.network.